Der ZVS-(Herbst) Kurs 2010 in Schwarzenberg/LU….
....einmal mehr ein schönes und lehrreiches Erlebnis!
Am Freitag, 27. August 2010 um 10.30 Uhr treffen, bei regnerischem Wetter, die «14 Plektrumzupfer, Gitarristen und Mandolaner», im Bildungszentrum Matt in Schwarzenberg ein.
«Wo isch dä Pilatus?», ist vorerst die wichtigste Frage. Man merkt schon jetzt, der Kurs ist nicht eine todernste Sache mit rauchenden Köpfen und schmerzenden Fingern, sondern hat auch seine lustigen Seiten. Vielleicht als Trost für die mangelnde Sicht auf die Berge, werden uns die Räume «Pilatus» und «Grosse Welt» zugeteilt, in denen später doch auch konzentriert gearbeitet wird.
Gleich nach der Begrüssung durch unsere gut gelaunten Dozenten, Manuela Frescura (Mandoline/Mandola) und Adrian Huser (Gitarre) führen wir einen Rap auf. Das Bewegen, Klatschen und Sprechen lockert den von der Anreise angespannten Körper und schon bald lachen alle Gesichter.
Noch vor dem Mittagessen formieren sich die beiden fakultativen Kammermusik-Gruppen und beginnen mit Üben. Bereits nach dem Mittagessen haben wir Gelegenheit, getrennt nach Instrumenten, Fragen über die Spieltechnik zu stellen und erhalten bereits die ersten wertvollen Tips. Gleich anschliessend instruiert uns Adrian über die Art und Weise des Improvisierens, nicht ganz einfach, jedoch sehr interessant. Eine halbstündige Kaffeepause lüftet den Kopf.
Die vier gesetzten Kammermusikgruppen machen sich noch vor dem Nachtessen hinter die neu zu erarbeitenden Musikstücke, natürlich bestens betreut und angeleitet von Manuela und Adrian. Wer gerade keinen Kurs belegt, kann in einem freien Raum üben, frische Luft schnappen oder sich ausruhen.
Der Tag ist nach dem Nachtessen noch nicht zu Ende, denn dann spielt das Gesamtorchester erstmals die Stücke gemeinsam, die jeder bereits zu Hause vorbereiten konnte – und es tönte schon ganz passabel. Wer danach noch immer nicht müde ist, setzt sich noch zur Plauderrunde.
Die morgendlichen Hata Yoga-Uebungen von Manuela am Samstag (auch freiwillig), sind ein entspannendes Kontrastprogramm und machen fit für kommendes konzentriertes Arbeiten. Der Rest des Vormittags ist danach wieder besetzt mit Kammermusikgruppen sowie Gruppenstunden. Nach dem Mittagessen haben wir Gelegenheit ganz individuell und einzeln unsere spezifischen Fragen anzubringen, z.B. betr. Technik (wie spiele ich einen schönen Triller, mein Tremolo gefällt mir nicht), Theorie oder Haltung. Erstaunlich, wie viel unverkrampfter man nach der Änderung der Sitz- oder Instrumentenhaltung in die Saiten greift.
Für das anschliessende Forum kann man sich anmelden und wir sind alle gespannt darauf. Es braucht schon etwas Mut, sich einzeln, zu zweit oder auch in einer Gruppe, mit einem eigens dafür eingeübten Stück zu präsentieren und die Kritik und Verbesserungsvorschläge der Dozenten anzunehmen. Ein Duo, ein Trio und eine Gruppe von 8 Spielern machen ihre Sache aber bestens und erhalten auch viel Lob.
Auch heute geht es weiter mit den Kammermusikgruppen und nach dem Nachtessen trifft sich das Gesamtorchester. Danach sind die meisten rechtschaffen müde und ziehen sich zurück.
Für die Fitness am Sonntagmorgen ist Adrian verantwortlich. Er hat Glück dass die Sonne scheint und er uns einen Spaziergang durch die hügelige Gegend, mit Sicht auf den Pilatus, vorschlagen kann. Die Zeit für die Konzertvorbereitung wird dadurch allerdings etwas knapp, denn schon bald ruft das grossartige Lunch-Buffet.
Nach dem Schlusskonzert der sämtlichen eingeübten Stücke (leider ohne Publikum) gibt es noch eine kurze Schlussrunde. Grundtenor: Es hat allen sehr gut gefallen und wir bedanken uns bei unseren beiden immer gut gelaunten Dozenten für ihr Engagement und ihre Geduld. Wir freuen uns auf einen weiteren Kurs am gleichen, sympathischen Ort, Anfang September 2011.
Agnes Gantenbein
November 2010
ZVS Lehrgang für Orchesterspieler
vom 11. bis 13. Sept. 2009 in Schwarzenberg
Mit Manuela Frescura, Mandoline und Adrian Huser, Gitarre haben zwei hervorragende Dozenten ein unvergessliches Musik-Wochenende geboten. Sie haben es verstanden, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Orchesterspiel zu begeistern.
Neben einigen Konzertstücken für alle, versuchten sich die 13 Musikerinnen und 2 Musiker auch in kleinen Ensembles in rassigen Kammermusikstücken. Aber auch die lockeren, humorvollen und tänzerischen Rhythmusübungen überzeugten. Zudem haben das sehr lehrreiche Forum und die gebotene persönliche Fragestunde ausserordentlich gefallen.
Die absolut kompetenten Kursleiter gaben wertvolle Tipps für Mandolinen- und Gitarrenspieler und sie begeisterten die Zuhörer mit einer hinreissenden und berauschenden Kostprobe ihres grossen Künstlertalentes.
Ein Konzert mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Schluss des Lehrgangs rundete die drei fröhlichen und sehr lehrreichen Musiktage ab. –
Ein grosser Dank und Komplimente an die Organisatoren und vor allem an die beiden Dozenten!
Kurt Schrotberger
Teilnehmer, Mandoline
Ein Gedicht und andere Worte von „ungenannten“ Teilnehmenden:
Spruch des Tages
„…öpper hät immer än Uuftakt !“
Spruch vom Sonntag im Joga
„…und immer entschpannt schnuufe...“
Kursgedicht
Technik, Gruppästundä, Chammermusik
und Orcheschter
Das isch dänn öppä nöd vo geschter
Mir sind am gruuvä und am zelä
Eigentlich chömmer’s, wänn mir weläd
Mängisch häts klevälät, gschäppärät und
gruusig falsch tönt
Aber am Schluss händ mir an ere schönä
Musig gfrönt.
Für die Agenda: der nächste Kurs heisst "Herbstkurs 2010 für Mandolinen- und Gitarrenspieler", Freitag 27. August bis Sonntag, 29. August, wiederum im Kurszentrum Matt, Schwarzenberg/LU.






